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Für Lehrkräfte & SchulenFür Schulen

Frühe Anzeichen erkennen, sicher handeln.Anzeichen erkennen. Helfen.

Als Lehrkraft bemerken Sie Veränderungen oft zuerst. Hier finden Sie Hinweise zum Erkennen, klare Handlungsschritte und Material für den Unterricht.Lehrer merken oft zuerst, wenn es einem Kind schlecht geht. Hier gibt es Tipps und Material zum Herunterladen.

[ Foto: Klassenzimmer /
Lehrkraft & Schüler:in ]

Mögliche Anzeichen im SchulalltagMögliche Anzeichen

  • Plötzlicher Leistungsabfall oder häufiges FehlenDas Kind wird in der Schule schlechter.
  • Rückzug, Angst oder starke StimmungsschwankungenDas Kind ist oft traurig oder ängstlich.
  • Unerklärte Verletzungen oder ständige MüdigkeitDas Kind hat Verletzungen.
  • Vermeidung, nach Hause zu gehenDas Kind will nicht nach Hause.
  • Andeutungen über Gewalt oder VernachlässigungDas Kind redet über Gewalt.

Was Sie tun könnenDas können Sie tun

1
Beobachten & dokumentierenAufschreiben
Auffälligkeiten sachlich und ohne Bewertung festhalten.Schreiben Sie auf, was Ihnen auffällt.
2
Fachkraft hinzuziehenHilfe holen
Die „insoweit erfahrene Fachkraft“ (§ 8a SGB VIII) beraten.Reden Sie mit einer Fach-Kraft.
3
Schulleitung einbindenSchulleitung fragen
Das weitere Vorgehen gemeinsam abstimmen.Reden Sie mit der Schul-Leitung.
4
Jugendamt kontaktierenJugend-Amt anrufen
Bei Gefährdung das Jugendamt informieren – im Notfall die Polizei.Bei Gefahr: Jugend-Amt oder Polizei anrufen.

Materialien zum DownloadMaterial zum Herunterladen

Vorbereitete Materialien für Unterricht, Klassenzimmer und Elternarbeit – frei nutzbar.Fertiges Material für die Schule. Sie dürfen es frei nutzen.

PDF
Leitfaden: Kindeswohlgefährdung erkennenTipps für Lehrer
PDF · 1,2 MBPDF · 1,2 MB
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PDF
Plakat: Hilfe-Nummern fürs KlassenzimmerPlakat mit Hilfe-Nummern
PDF · 0,8 MBPDF · 0,8 MB
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PDF
Unterrichtseinheit: Was ist eine Schutzstelle? (Kl. 5–10)Material für den Unterricht
PDF · 2,4 MBPDF · 2,4 MB
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PDF
Notfallkarte zum VerteilenNotfall-Karte
PDF · 0,5 MBPDF · 0,5 MB
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Für das GesprächDas Gespräch

Wenn ein Kind sich anvertrautWenn ein Kind etwas erzählt

Wie Sie reagieren, macht einen großen Unterschied. Ein paar Hinweise für den Moment, in dem ein Kind sich öffnet.Ihre Reaktion ist wichtig. Hier sind ein paar Tipps.

Ruhig zuhörenRuhig zuhören

Lassen Sie das Kind erzählen, ohne zu drängen oder auszufragen. Glauben Sie dem, was es sagt.Lassen Sie das Kind erzählen. Glauben Sie ihm.

Keine Versprechen, die Sie nicht halten könnenEhrlich bleiben

Sagen Sie nicht zu, alles geheim zu halten – der Schutz des Kindes hat Vorrang. Erklären Sie ehrlich, wer helfen kann.Versprechen Sie nichts, was Sie nicht halten können. Sagen Sie, wer helfen kann.

Sachlich dokumentierenAufschreiben

Notieren Sie Beobachtungen mit Datum, ohne Bewertung. Das hilft den Fachkräften später.Schreiben Sie auf, was Sie sehen. Mit Datum.

Rechtlicher RahmenDas Gesetz

Bei Anhaltspunkten für eine Kindeswohlgefährdung greift § 8a SGB VIII – die „insoweit erfahrene Fachkraft“ berät Sie vertraulich.Es gibt eine Regel: Paragraf 8a SGB VIII. Eine Fach-Kraft berät Sie.